Dienstag, 10. Mai 2016

Solothurner Hausmannskost

Leckere Sosse läuft über die Finger, Salat fällt auf den Tisch, Humus klebt am Mundwinkel - Falafel im Brot

Jede grössere Stadt hat ja bekanntlich irgendeine typische Spezialität. Ein Essen, das ganz und gar für die Stadt steht. Unverkennbar. Unvergleichbar. Einfach unverwechselbar. So hat Berlin seine Curry Wurst, Braunschweig sein Mumme Bier (ja, liebe Braunschweiger, so was gibt es), München seine Weisswurscht, Chur seine Pfirsichsteine. Und Solothurn hat halt seinen Falafel. Falafel?

Arabische Küche! Libanon, Israel, Palästina! Höre ich es schon aus den Mündern protestieren. Aber Solothurn hat sie nun mal, die besten Falafeln der Schweiz. Seit fast zwei Dekaden führt Sami seine Pittaria in der Theatergasse. Seine sagenumwobene Falafelmischung: streng geheim. Aber viel Liebe und Hingabe steckt drin, in den knusprigen Falafeln. Getoppt wird das ganze mit cremigen Humus und süssen Mango-Chutney. Jeder liebt sie, die kleinen frittierten Bällchen. Definitiv, der Falafelmann dominiert die Solothurner Küche. Aber das sagte ich ja bereits...

Sonntag, 21. Februar 2016

Es Schlumpft, Blattert und Clownt in den Straßen


Da bin ich wieder – passend zur schönsten Jahreszeit der Schweiz. Nein, nicht Winter. Fasnacht. 


Es sind die „drey scheenschte Dääg“ in Basel. Und bei der Mehrheit ist der Sammelwahn ausgebrochen. Da wird es wieder ganz offensichtlich, wir stammen von den Jägern und Sammlern ab. Die wartende Fasnachtsmeute säumt links und rechts die Straßen. Die trommelnden, pfeifenden und skurrilen Cliquen werfen so einiges von ihren wild geschmückten Wagen: Kartoffeln, Zwiebeln und (volle) Milchkartons. Mimosen, Rosen und noch mehr Mimosen. Bonbons, Lutscher, Schokolade und Kartoffelchips. Basler Fasnacht – da wo sich die Zuschauer noch um Mohrrüben, Lauch und Rosen kloppen.


Es scheint fast so, als ob es sonst die ganze Woche in den Basler Haushalten nichts zu essen gibt. Mit riesigen Einkaufstüten – eine in der linken, eine in der rechten Hand – drängen sie an die Wagen und stopfen sich die Taschen voll. Gierig reißen sie ihre Hände in die Höhe. Lautstark feuern sie die Cliquen an, noch mehr vom Wagen zu werfen. Freudig schreien sie einander zu, was am Abend auf den Tisch kommt. 


Die meisten Rufe ersticken jedoch in einer riesen Wolke aus Räppli – besser bekannt als Konfetti. Der Asphalt ist an einigen Straßenabschnitten vollkommen überdeckt. Zentimeterhoch liegen die bunten Schnipsel. Tief und dicht – eine stattliche Konfettidecke breitet sich über die Basler Straßen. Verschluckt jedes Geräusch. Federt jeden Schritt ab. Da werden sogar die Skigebiete in Graubünden neidisch. Dort träumen sie noch von einer so dichten Schneedecke.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Sommer







Wenn die Angler wieder im Rhein fischen,
ihr Zelt aufschlagen und am Lagerfeuer ihren frisch gefangenen Fisch grillieren,
begleitet von stillen Alphornklängen von den Alphornbläsern auf der anderen Uferseite,
wenn man morgens schon um 8 Uhr auf dem Flohmarkt dahinschmilzt in der Sonne
und Regenschirme zu Sonnenschirmen umfunktioniert,
wenn es reicht nachmittags um 5 Uhr in die Badi zu gehen,
nach 4 Stunden Siesta, weil es vorher eh zu heiss ist,
Wenn man um 18 Uhr das Haus verlässt und die Luft angenehm nach Holzkohle duftet
und einem Wurst-Rauchschwaden ins Gesicht wehen,
wenn an den Wochenenden zu frühen Abendstunden lange Autoschlangen durch die Berge kriechen
und die Ausflügler zurück von den türkisen Bergseen kommen,
dann ist man im Schweizer Sommer angekommen.

Sonntag, 4. Mai 2014

Ein Ort nicht von dieser Welt


Es gibt Sachen, die sieht man nicht, wenn man unten am Berg steht. So ist das mit dem Paxmal. Entlang einer kahlen Mauer schlängelt sich ein kleiner Pfad mit Blick auf den Walensee. Nichtsahnend biegt man um die Ecke und plötzlich steht man vor dem Paxmal. Aber was macht dieser römische Tempel inmitten der Churfirsten, könnte man sich jetzt fragen.

Die Friedensstätte wurde in den Jahren 1924 bis 1949 errichtet. Innerhalb dieser 25 Jahr schuf der Künstler Karl Bickel den Rohbau, die Malerarbeiten und die Mosaikwände. Die linke Wand stellt das körperliche Leben dar, die rechte Wand das geistige. Im Zentrum vereinen sich beiden Seiten im Bild des Alters, der Lebenserfüllung.

Wer also einmal Ruhe und Frieden zum Nachdenken braucht, sollte sich auf die Suche des Paxmals machen.

Sonntag, 12. Januar 2014

Über Sonnenkristalle und Eisstrahlen

Eigentlich wollte ich ja schreiben, wie man am besten den Schweizer Winter überlebt. Dann hätte hier so was gestanden wie, am Abend die Autotür nicht abschliessen, damit man am nächsten Morgen nicht das Problem hat, ein eingefrorenes Türschloss zu öffnen. Oder, ein bisschen Wodka im Wasser hindert es am Einfrieren und man kann es bedenkenlos in die kühlsten Höhenlagen mitnehmen.

Aber aufgrund der frühlingshaften Temperaturen, wäre es an dieser Stelle völlig unangebracht diese Tipps auch nur zu erwähnen. Denn allmählich stellt man sich eher die Frage, wie überlebt man einen sommerhaften Winter. Um nicht ins Schwitzen zu kommen und trotz der warmen Temperaturen ein bisschen Eis zu haben, gönnt man sich am besten eine leckere Kugel Zitronensorbet und setzt sich in den sonnigen Garten. Danach erntet man den letzten Nüsslisalat, der schon so langsam in der Sonne vertrocknet. Das ganze Sonnenanbeten hat ja auch sein Gutes. Durch das viele Sonnenlicht und das dadurch generierte Vitamin D verringert man schonmal die Gefahr in eine tiefe Winterdepression zu fallen. Aber was ist mit dem Winter-feeling? Vor lauter Sonne wird vielmals vergessen, dass auf den Bergen irgendwie doch etwas Schnee liegt. Wenn man sich so umhört, packt die Wenigsten die Lust sich auf zu machen in die schneebedeckten Berge zum Wintersport. Dabei gibt es fast nichts schöneres, als mittags in Klosters im T-Shirt in der Sonne zu sitzen und zuzusehen, wie Schnee zu Eis wird.

Erkenntnis der Woche: Wir müssen den Wald aufforsten, denn mehr grüne Blätter bedeutet mehr Photosynthese, weniger CO2 und dann wohl auch kälteres Klima, oder nicht?


Sonntag, 18. November 2012

Heiss oder Kalt

If it's prohibited to take pictures, then draw...
Nach einer Stunde Fahrt waren wir da, zurück in den 60ern. Im Hotel Therme in Vals. Das Zimmer hatte eine Schiffskoje zum Vorbild. Die Therme Vals sieht man erst auf den zweiten Blick.

Zuerst ging es ins Klangbad, ein Bad, das nur klingt wenn man selber singt. Also nichts für mich. Nach einer kurzen Runde durch den dunklen Innenraum der Therme ging es raus ins 36º warme Aussenbecken. Wow. Was für ein Ausblick, das wohl beste am ganzen Bad. Nachdem ich mich einmal am ganzen Beckenrand entlanggetastet hatte, gab ich auf. Es gibt in der gesamten Therme keine Rückensprudelmassgedüsen. Alle sind auf Fusshöhe, ich habe jetzt demnach super durchmassierte Füsse.

Als nächstes wurde das 41º heisse Becken ausprobiert. Man sah den Leuten schon am Gesichtsausdruck an, dass sie sich gerade ihre zarte Haut verbrannten. Wer also eine Abkühlung brauchte, ging den Schreien nach und hüpfte ins angenehm 14º kalte Becken. Wie gesagt, eine Abkühlung halt.

Am Ende blieb noch das Blütenbad. Kleine gelbe Ringelblumenblütenblätter schwammen verwirrt im Wasser umher. Man war mittendrin, es hatte 35º. Dann ging es auf die Liegen. Wie gesagt war es ja sehr dunkel in der Therme. Lesen konnte man auf den Liegen also eher nicht, da war Schlafen die einzige Alternative.

Erkenntnis der Woche: Die Valiser kommen aus dem Wallis, sind dann weiter nach Arosa und Davos bis zum heutigen Walsertal in Österreich.

Montag, 22. Oktober 2012

34 1/2


Nach vierunddreissigeinhalb Stunden Zugfahren in nur einer Woche weiss man was man gemacht hat, beziehungsweise nicht gemacht hat. Im Zug kann man ja schliesslich nicht viel machen ausser sitzen und aus dem Fenster gucken. Ok, schlafen kann man auch noch (wenn sich nicht gerade zwei Leute drei Reihen vor einem neu kennenlernen und die ganze Nacht durchquatschen).

Es ist jedoch unglaublich wie man in so kurzer Zeit durch alle vier Jahreszeiten durchreisen kann. Aus dem herbstlichen, verregneten Chur ging es auf ins herrlich, verschneite Savognin. Übertroffen wurde das nur noch von der Winterlandschaft auf dem Oberalppass auf dem Weg nach Andermatt. Eigentlich wollten wir schon unser Snowboard rausholen, jedoch stiegen am folgenden Tag die Temperaturen beträchtlich an und wir konnten am See die Sommerfrische geniessen.

Weiter ging es also im Besagten (lauten) Nachtzug. Man hätte sich auf ein frühlingshaftes Erwachen freuen können, hätte man die Gelegenheit gehabt zu schlafen.

Montag, 15. Oktober 2012

Was liegt hinter dem Calanda?

Auf dem Weg nach Oben

Wir wollten schon immer wissen was hinter dem Calanda liegt. Also begaben wir uns auf eine kleine Expedition um den Calanda zu erkunden. Wir hatten uns dazu entschieden bei der Vazer Alp zu starten und dann den zweieinhalb stündigen Fussmarsch zur Calandahütte auf uns zu nehmen. Jedoch kamen wir nicht sehr weit und unsere Expedition drohte schon in den Startlöchern zu platzen. In Untervaz ging meine Auto kaputt, wie sollten wir nun also mit nur einem Auto zur Vazer Alp kommen? Wir hatten Glück. Es haben uns gleichgesinnte Entdecker mitgenommen. Die ersten zwei Stunden waren unbeschwerlich, jedoch hatten wir in der letzten halben Stunde mit starken Windböen zu kämpfen. Wir konnten uns in die Calandahütte retten bevor uns der Wind wegtragen konnte. Dies war auch der Grund, dass wir uns dagegen entschieden noch weiter bis auf den Calanda zu steigen. Wir fürchteten auf der anderen Seite des Calandas runterzuwehen. Wie gesagt, wir kehrten also in die Berghütte ein und nahmen eine kleine Stärkung zu uns. Mit vollem Magen machten wir uns wieder auf den Rückweg. Vor lauter Bäumen sahen wir jedoch den Weg nicht und kamen vor einer Steinmauer zum Halt. Hier oben konnten uns dann auch keine iPhone Apps mehr weiter helfen, wir waren völlig auf uns alleine gestellt. Eine mutige Entdeckerin machte sich auf um weiter unten nach dem Weg zu suchen. Sie fand auch einen Weg, aber wir waren kleine Feiglinge und trauten uns nicht, diesen unbekannten Weg zu beschreiten. Ausserdem fanden zur selben Zeit zwei von uns den richtigen Weg. Es konnte also weitergehen. Wir kamen heile am Auto an und es musste nur noch geklärt werden, wer mit dem Auto mitfährt und wer weitere Stunden den Berg zu Fuss herabsteigt. Zum Glück fanden aber auch die drei Fussgänger rasch eine Mitfahrgelegenheit und so traf die Gruppe sich in Untervaz wieder zusammen. Die Expedition war ein voller Erfolg und was hinter dem Calanda liegt kann man ja auch googeln.

Erkenntnis der Woche: Ich habe in meinem Sicherungskasten eine Sicherung für eine Geschirrspülmaschine, aber in meiner Küche befindet sich gar keine (und es hätte dort auch keine Platz).

Dienstag, 9. Oktober 2012

Irrungen und Wirrungen...



... im Supermarkt. Wer in der Schweiz nach Kohl sucht, wird hier nur Rosenkohl finden. Zum Glück ist Kabis (in weiss und rot/blau erhältlich) leicht als Kohl zu identifizieren und dann ist schnell klar, dass Wirz Wirsing ist. Wenn man Rote Beete sucht, packt am besten Randen in seinen Einkaufskorb und anstatt mit Kartoffeln geht man hier mit Erdäpfeln (Herdöpfel) nach Hause. Am leichtesten lässt sich das Rüebli als Karotte identifizieren, das diese ja auch in Deutschland Mohrrübe (natürlich nach mir benannt) genannt wird. Schwer war es zwischen Blätterkohl und Krautstielen den Mangold (übrigens auch mit der Rübe verwandt) zu finden. Der Griff nach den Krautstielen ist in diesem Fall der Richtige. Wichtig ist es auch zu wissen, dass in der Schweiz Paprika Peperoni ist, und Peperoni Peperoncini, ach, und das hiesige Paprika ist einfach nur Paprikagewürz. Alles klar?


Böllä und Tomate

Dienstag, 2. Oktober 2012

Schlagerparade

Wenn man wissen will, wie es sich in den 60er und 70er Jahren so gelebt hat, sollte unbedingt einmal im Leben auf der Churer Schlagerparade gewesen sein. Natürlich verkleidet, sonst kommt man sich vor wie von einem anderen Stern. Dann steht man am Strassenrand und guckt wie alte Vespas und VW Busse an einem vorbeifahren. Also ein bisschen wie Fasching (Fastnacht, Karneval). Mit dem einzigen Unterscheid, dass die ganze Zeit Schlager gespielt werden. Das geht dann den ganzen Tag und die ganze Nacht so weiter mit Schlager Konzerten und Schlager Disko bis man dann völlig verschlagert nach Hause geht.

Erkenntnis der Woche: Schweizer lieben es SMS zu schreiben. Ich habe in den letzten zwei Wochen schon mehr SMS bekommen, als in den letzten 5 Jahren auf Mallorca.



If one wants to know how it felt to live in the 60ies and 70ies, it is a must to go to the Chur Schlagerparade (German hit music parade). Of course, all dressed up, otherwise one feels like from another planet. Then one just stands at the roadside and looks how old Vespas and VW buses pass by. It's a bit like carnival. With the only difference that Schlager music is played the whole time. That goes on the whole day and night with Schlager concerts and Schlager disco until one goes home totally schlagered.

Insight of the week: Swiss love to write SMS. Over the last two week I got more SMS than the during the whole five years I lived on Majorca.

Montag, 24. September 2012

Neues Jahr, Neues Glück

Von einer Minute auf die andere wird man aus den schönen Ferienträumen wieder zurück in die Universitätsrealität katapultiert. Nach nur einer Woche breitet sich ein detailliert vorgeplantes Halbjahr vor einem aus. Exkursionen, Prüfungen, Präsentationen, Abgaben von Gruppenarbeiten, alles ist schon genau im Terminplaner festgesetzt. Sogar der Termin für die Abgabe der Bachelorarbeit nächstes Jahr steht schon fest. Da hoffe ich mal, dass am 23. Dezember die Welt doch  nicht untergeht, damit ich den Termin auch einhalten kann.

Es beginnt also ein neues Jahr, ein guter Zeitpunkt für ein neues Jahresmotto: "I try not to think out of the box anymore, but on its edge, its corner, its flap and under its bar code." (Ich versuche nicht mehr außerhalb des vorgegebenen Rahmens/Box denken, sondern an ihrer Kante, ihren Ecken, ihrer Klappe und unter ihrem Strichcode.) Es wäre ja auch zu einfach, unter demselben Motto wie letztes Jahr weiter zu studieren.



From one minute to the next one gets catapulted from nice holidaydreams into universityreality. After only one week a detailed and planned term is spread in front of you. Excursions, exams, presentations, group work, everything is already fixed in the agenda. Even the deadline for the bachelor thesis next year is fixed. So I hope, that the world won't end on december 23rd, so that I can stick to that deadline.

So, a nex year begins, a good point in time to to set a new motto for the year: "I try not to think out of the box anymore, but on its edge, its corner, its flap and under its bar code." Of course, it would be too boring to just keep studing under the same motto as last year.

Dienstag, 3. Juli 2012

summer in a box


Das erste Jahr in der Schweiz ist vorbei und das Wort des Jahres (bzw. Wortgruppe des Jahres) ist "thinking out of the box" (außerhalb des vorgegebenen Rahmens denken). Angefangen hat alles in Projektmanagement um innovative und kreative Ideen für unsere Projekte zu finden. Im Kontext der Kulturwissenschaften wurde dann aber ganz schnell klar, dass es nicht reicht, einfach nur ausserhalb der Kiste zu denken. Denn wenn etwas aus der Box geholt wird, muss damit auch die Leere, das Nichts, sinnvoll gefüllt werden. Am besten indem zwei unterschiedliche Gedankengüter aus zwei unterschiedlichen Kisten miteinander verbunden werden.  

Bleibt nur zu hoffen ,dass in den Prüfungen auch die Antworten, die aus dem Rahmen fallen, gut benotet werden.

Aber jetzt sind erstmal Ferien und was ich dort erlebe, könnt ihr hier bei Erdmädchen lesen.

Erkenntnis des Jahres: In der Schweiz schreibt man sich schon für das nächste Semester ein, bevor man überhaupt weiss, ob man die Prüfungen des letzten Semesters bestanden hat.


The first year in Switzerland is over and the word of the year (or rather phrase of the year) is "thinking out of the box". It all started in project management in order to gain innovative and creative ideas for our projects. However, in the context of cultural studies it becaame clear that it is not enough to just think outside the box. If something is fetched out of the box, it has to fill the emptyness, the nothing, in a meaningful maner. The best is to combine two different ideas from two different boxes with each other.

It is just to be hoped that exam answers which are out of the box are also marked well.

But now the vacations have started and everything I experience can be read here at Erdmädchen.

Insight of the year: In Switzerland one has to apply for the new semester before one even knows if one passed the exams from the last one.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Reisen

Eine kurze und aufregende Reise nach Edinburgh ist zu Ende gegangen und eine neue Reise in die Welt des Wissens beginnt. Es ist ein langer Weg, über nützliches Wissen, unnützes Wissen, angeber-Wissen, kuturelles Wissen und nachhaltiges Wissen bis hin zur Erleuchtung. Oder wohin soll das führen? Mit meinem gesammten gesammelten Wissen ist es jetzt mein nächster Schritt bei "Wer wird Millionär" mitzumachen, denn zu irgendwas muss das ganze Lernen ja auch mal nützlich sein. Wenn dann also die 1 Millionen frage lautet, wann wurde die Dampfmaschiene erfunden, kann ich schon, bevor die vier Antwortmöglichkeiten kommen, angeberisch ins Publikum schreien "1782!". Dafür hat sich das ganze Lernen doch dann gelohnt. Oder etwa nicht?

Erkenntnis der Woche: Man soll nicht alles glauben, was einem die Lehrer erzählen. Eigentlich wurde die erste Dampfmaschine schon viel früher, nämlich 1712, von Thomas Newcomen erfunden, James Watt hat diese nur verbessert. 1782 hat Watt eine Dampfmaschine entwicklt, bei der die komplette Arbeit vom Dampf verrichtet wird, und nicht auch noch vom Luftdruck.

 Bei einem Plakatwettbewerb habe ich auch noch mitgemacht, hier ein Ausschnitt
 I also participated at a poster contest, here a detail.

A short and exciting journey to Edinburgh came to its end and a new journey into the world of knowledge begins. It is a long way over useful knowledge, useless knowledge, bragger-knowledge, cultural knowledge and sustainable knowledge to enlightenment. Or where should it guide to? With my whole collection of knowledge, my next step is to participate at "Who wants to be a millionaire", because all my studies have to be useful for something in the end. So, if the one million dollar question is when was  the steam engine invented, I can, even before the four possible answers are shown, scream "1782!". Therefor all the studying pays off. Or does it not?

Insight of the week: Do not believe everything a teacher tells you. Actually, the steam engine was invented much earlier, in 1712, by Thomas Newcomen, James Watt just improved it. In 1782 Watt developed a steam engine which could do its complete work with steam only, and not with the additional help of air pressure.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Sommerfrische

Der Sommer steht vor der Tür und wir Studenten schwitzen im Klassenzimmer. Die Fenster kann man natürlich nicht öffnen, wir könnten ja rausfallen. Aber die letzten Tage sind zum Glück gezählt.

Vergangenen Samstag konnte auch endlich die Englischprüfung von der To-Do Liste abgehakt werden. Aber soviel man auch gelernt hat und die Prüfungen der vergangenen Jahre durchgegangen ist, dieses Jahr hat Camebridge es uns besonders schwer gemacht.

Die "Google Online Marketing Challenge" ist auch mehr oder weniger erfolgreiche beendet. Es schwirren uns zwar noch die CTR, impressions, clicks und keywords im Kopf umher, aber der Post-Campaign Report ist fertig und zu Google eingesand, die Präsentation wurde heute auch gehalten.

Es kann also nichts mehr der Study Week im Wege stehen, am Samstag geht es los nach Edinburgh.


Erkenntnis der Woche: Nicht nur in den mallorquinischen Hotels gibt es Overbooking, sondern das gleiche kann einem auch in Edinburgh passieren.



Summer is just around the corner and we students sweat inside the class room. Windows cannot be opened, so that we do not fall out. Luckily the last days are numbered.

Last Saturday the English exam could be ticked off the to-do list. But however much one learned and repeated the past year exams, this year Camebridge made it exceptionally difficult.

The "Google Online Marketing Challenge" is also more or less succesfully finished. CTR, impressions, clicksn and keywords still buzz around in our heads, but the post-campaign report is completed and handed in to Google, the presentation was hold today.

So, nothing stands in the way of the Study Week anymore, Saturday we will be off to Edinburgh.
 
Insight of the week: Not only mallorcan hotels suffer from overbooking, the same can happen in Edinburgh.

Montag, 21. Mai 2012

We go Ringelspitz

Ringelspitzhütte, später Nachmittag | Ringelspitz cottage, late afternoon
Da am Donnerstag Himmelfahrt war, haben meine Mutter und ich uns gedacht dem Himmel auch etwas näher zu gehen. Wir sind also auf 2.000 Höhenmeter aufgestiegen. Auf die Ringelspitzhütte. Zum Glück hatten wir gutes Wetter, hattes es doch am Tag zuvor noch geschneit. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto bemerkbarer machte sich auch besagtes gefrorenes Wasser. Die einzige Frage, die einem im Kopf rumschwirrte wenn man knietief im Schnee steckte, war: "Soll ich mich hier jetzt in den Schnee schmeissen und einfach liegen bleiben, oder doch lieber weiterlaufen?" Ich entschied mich natürlich für letzteres, weil ich keinen nassen Arsch bekommen wollte (vom Schnee).

Nachdem wir dann nur 10 Sekunden oben waren hat man die Anstrengung dann auch schon wieder vergessen. Es fällt einem spätestens am nächsten Morgen wieder ein, wenn man den Berg wieder runter muss. Hätte ich mal meinen Schlitten mitgenommen.

Erkenntnis der Woche: Im Schnee zu wandern ist anstregender als im Sand zu joggen.


As Thursday was Ascension Day, my mum and me decided to get heaven a bit closer. So, we climbed to 2,000 difference in altitude. Up to the Ringelspitz cottage. Fortunately we had good weather, the day before it was still snowing. The closer we came to our destination, the more noticeable was the frozen water in question. The only question that buzzed around in the head when being stuck knee-deep in the snow was: "Should I just throw myself into the snow and lie down or should i better keep on walking?" I decided for the latter as I didn't want to get a wet ass (because of the snow).

After being on top of the mountain for about 10 seconds, all the struggle was already forgotten. It does not pops up into the mind until the next morning when one has to descend the mountain again. If I had brought my sledge with me.

Insight of the week: It is more difficult to hike in the snow than to go jogging at the beach.

Sonntag, 13. Mai 2012

Fairy tales


Führung im Castell Zuoz | Lecture inside Castell Zuoz
Wer wissen möchte wie es auf dem Mond aussieht, aber sich einen Virgin Galactic Flug nicht leisten kann, sollte einfach mal im Mai über den Julierpass fahren. Bei einer Überschreitung von 2.284 Höhenmeter fährt man durch eine mondartige Landschaft, wo die Stille jegliches Geräusch verschluckt. Ein Niemandsland.

Leben wie im Jahre 1900 kann man in der Schweiz auch. Am besten geht dies in Zuoz und wenn man schon mal dort ist, kann man am besten im Hotel Castell einkehren. Hier wird Ursprünglichkeit direkt mit der Moderne verbunden. Man kann also Burgherrin spielen und gleichzeitig an der Fragezeichenbar von Pipilotti Rist einen Drink zu sich nehmen.

Wenn man jedoch die Wälder Narnias kennenlernen möchte, sollte man sich eine Reise in die Viamala vornehmen. Hier übertönt der Rhein jedes Geräusch; Hängebrücken, Stege und alte Steinbrücken überqueren den Fluss und die Schlucht.

Erkenntnis der Woche: Die Schweiz hat mehr zu bieten als einfach nur Schweizer Berge.
Viamala Schlucht | Viamala canyon
For those who want to know how the moon looks like but cannot afford a Virgin Galactic flight, those just have to come to the Julierpass in the month of May. Crossing a 2'284 m altitude difference one drives through a moon like landscape, where the silence swallows every sound. A no man's land.

To live like in the 1900 is also possible in Switzerland. The best place for that is Zuoz and if one is already there, a stop at the hotel Castell is a must. It is a place where authenticity and modernity meet. One can take over the role as a lady of the castle and at the same time have a drink at the question mark bar from Pipilotti Rist.

If one wants to explore the woods of Narnia, a journey to the Viamala is a good opportunity. Over there the river Rhine drowns every sound; rope bridges and stone bridges cross the river and the canyon.

Insight of the week: Switzerland has more than just Swiss mountains.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Bachelor oder Bachelorette

Es ist doch erstaunlich, wie viele Stunden so ein Bachelor Student tatsächlich arbeitet. Besser gesagt, es ist überhaupt erstaunlich, wie viele Arbeitsstunden ein Mensch aushalten kann. In den letzten zwei Wochen kam ich bestimmt auf je 90 - 95 Stunden die Woche. Das ist auch der Grund, warum ich die letzten zwei Wochen nicht in meinen Blog geschrieben habe. Ich habe fleissig gebachelort. In diesen 14 Tage musste ich auch leider feststellen, dass man vor lauter Bachelor gar nicht mehr zum Studieren kommt. Schulstunden absitzen  und Hausaufgaben beenden werden zur Tagesbeschäftigung, Zeit um mal in eigenem Interssse an einer Sache zu forschen bleibt da nicht mehr. Malen nach Zahlen ist zwar immer einfacher, aber stumpft irgendwann auch der letzte Mohikaner ab. Es ist dann nur die Frage, was später auf dem Arbeitsmarkt gesucht wird, Marionetten oder Puppenspieler.

Von einem Master habe ich jetzt auch schon völlig abgesehen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass das weniger mit dem Zeitaufwand zu tun hat, sondern eher mit dem Kürzel, welches ich dann vor meinen Namen schreiben darf. Ich würde dann nämlich MSc Freya heissen, und wenn dass nicht nach Ausflugsdampfer auf der Donau klingt, dann weiss ich auch nicht weiter. Für mich also keinen Master, weil mit einem Kreuzfahrtschiff will ich nicht verwechselt werden. BSc Freya ist hart an der Grenze, klingt irgendwie nach Fussball Klub. Ich sag nur Herta BSC.

Am einfachsten wird es sein, ich werde einfach Bachelorette und suche mir einen netten Bachelor zum Heiraten, da wird man vielleicht eher froh als mit so einem komischen Bachelor Studium.

Erkenntnis der Woche: Ich werde jetzt meine Ferien und Wochenenden outsourcen, sollen sich doch Dritte mit dieser Aufgabe abplagen, ich habe dafür keine Zeit.
Sogar das einzige Bild, das ich diese Woche malen konnte, war eine Hausaufgabe | Even the only picture I drew this week was a homework

It is incredible, how much work a bachelor student actually has to do. Or rather, it is incredible how many working hours a human can stand. Over the last two weeks I surely cam up to 90- 95 hours a week. That is also the reason why I didn't write into my blog. I have been bacheloring diligently. Over the last 14 days I also sadly had to discover, that because of all this Bachelor, there is actually no time left for studying. Going to lessons and doing homework become a day filling job, no time to do some research on own interest is left over. Of course, painting by numbers is always easier, but eventually also dulls the last of the Mohicans. In the end it's the question what the job market is looking for, puppets or puppet players.

I already prescinded from doing a master. To that I must say it is not because of the time it will take me, but rather because of the acronym I will have to put in front of my name. Thus, I would be called MSc Freya and if that just sounds like a pleasure boat on the Danube. So, no master for me, because I certainly do not want to be mistaken for a cruise ship. BSc Freya isn't even better, it just sounds like a football club.

Maybe it will be the easiest to just become a bachelorette, find a nice bachelor and get married, it might just be a happier life than being a bachelor student.

Insight of the week: I decided to outsource my weekends and vacations, shall somebody else break one's back with that, I have no time.

Montag, 2. April 2012

Der gerade Kreis

Köpfe in der Migros, vielleicht lineare Denker? | Heads at Migros supermrket, maybe linear thinkers?
Und, was meinst du, bist du ein linearer Denker oder denkst du im Kreis? Natürlich, ist Ersteres ein westliches Phänomen und Letzteres ein eher östliches. Du kannst dich also gar nicht für eins von beiden entscheiden, sondern du wirst einfach hineingeboren. Schade irgendwie. Laut Richard Lewis sind vor allem Nordamerikaner, Deutsche, Schweizer und Engländer lineare Denker (und Macher). (Die Anderen denken eigentlich gar nicht, sondern Sind.)
Wer aber bestimmt, zu welchen Land wir gehören? Letztendlich ist unser Reisepass ja nicht wirklich ausschlaggebend in dieser Sache. Die Kultur prägt einen natürlich, aber man kann sich ja auch ausserhalb der Landesgrenzen weiter kultivieren.

Ausserdem heisst es, ein Macher schafft es nie auch mal zu Sein. Also denkt ein Macher ja dann doch nicht? Denn wie hat doch René Descartes so schön gesagt: "Cogito ergo sum" (Ich denke, also bin ich). Vielleicht trifft diese Aussage aber auch einfach nicht mehr auf die heutige Zeit zu. Es gibt genug Menschen, die eher gar nicht denken, aber sind das dann alles Fantasmen?

Am Ende bleibt nur noch Eins, das cyclische Denken. Dann denkt man weder linear noch dreht man sich beim Denken im Kreis. So heisst es jedenfalls. Nimmt man diese cyclische Methodik jedoch etwas näher in Augenschein, wird man ganz schnell feststellen, dass es sich um nichts anderes als ein lineares Denken handelt. Denn zieht man an beiden Enden der Spirale, dann entsteht - wer hätte das gedacht - eine Linie. 

Erkenntnis der Woche: Wenn man in der Schweiz etwas süss findet, dann erwacht  bei einem der Jö-Faktor.
Wie cyclisches Denken zu linearem Denken wird | How cyclical thinking becomes linear thinking
So, what do you opine, are you a linear thinker or do you think in circles? Of course, the former is a western phenomenon and the latter a eastern one. You actually can't decide for any of them, you are born within one of them. Quite sad. Reffered to Richard Lewis the most linear thinkers (and Doers) can be found in North America, Germany, Switzerland and England. (The rest actually doesn't think they Are.)
But who  tells us to which country we belong to? In the end our passport can't be the determining factor. Culture also forms us, but one also can cultivate oneself on the other side of the border.

Furthermore, it is said that a Doer can never Be. So, but then a Doer doesn't think in the end? How did René Descartes say so nicely: "Cogito ergo sum" (I think, therefore I am). Maybe this statement just doesn't fit to the present times anymore. There are so many who don't think, but are they thus ghosts?

In the end there is just one possibility left, cyclical thinking. Then one does neither think linear nor in circles. Well, that at least is how it is told. However, having a closer look at this cyclical approach, one realises very soon, that it is nothing else than a different way of linear thinking. If one pulls at both sides of a spiral - who would have thought that - one will get a line. 

Insight of the week: If one finds something cute in Switzerland, than the Jö-Faktor awakens in you.

Dienstag, 27. März 2012

Where is the next beach?


Wo, wenn nicht in Graubünden, sollte der Rhein auch sonst entspringen? Von dort aus nimmt er seinen Lauf durch die Schweiz, vorbei an Liechtenstein und Frankreich, über Deutschland bis zu den Niederlanden, wo er dann in die Nordsee mündet. Somit ist er, mit seinen 1.233 km, der längste Nordseezufluss und ausserdem eine der verkehrsreichsten Wasserstrassen der Welt. Eigentlich heisst er erst ab dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Tamins/Reichenau einfach nur "Rhein" (ohne Zusätze). An dieser Stelle befindet sich auch der Tamins/Reichenauer Strand! Schön eingebettet zwischen Strassenbrücke und Eisenbahnbrücke kann man hier am feinen Sandstrand und am reissenden Rhein die Sonne geniessen. Vielleicht der ideale Ort, um eine Flaschenpost zu senden?

Erkenntnis der Woche: Es ist wahr, man kann auch in grossen Supermarktketten noch Preise an der Kasse verhandeln. 



Where, when  not in Grisons, should the Rhine river have its source? From there onwards it takes its flow through Switzerland, touching Liechtenstein and France, passing Germany and flowing up to the Netherlands where it disembogues in the North Sea. Hence, with its 1.233 km, it is the longest contributing stream to the North Sea and also one of the busiest water ways of the world. In fact, only after the junction from Vorderrhine and Hinterrhine near Tamins/Reichenau it is called just "Rhine" (without additional names). At this spot lies the Tamins/Reichenau beach! Beautifully enclosed between a road bridge and a railway bridge one can enjoy the sun at the fine sand beach at the torrential Rhine. Maybe it is the perfect place from where to send a message in a bottle?

Insight of the week: It is true, one can still bargain at cash desks at big supermarket chains.

Sonntag, 18. März 2012

Vom Menschenaffen zum ...

Laut unserem Profesor haben neuste Studien jetzt ergeben, dass das menschliche Hirn dem des Haifisches sehr ähnelt. Denn obwohl der Mensch eigentlich von den Knochenfischen abstammt - und ja bekannt ist das der Hai ein Knorpelfisch ist - bleibt dieser doch ein entfernter Verwandter des Menschen. Ach ja, die Hirnnerven eines Haifisches sind bei uns sogar noch in Funktion...
Nach genaueren Überlegungen wurde mir dann auch klar, dass dies gar nicht so abwegig ist. Besteht die Welt doch immer noch aus Jägern und Gejagdten, die Kleinen werden von den Grossen gefressen. Wer seine Chance sieht schnappt zu, wie Fisch. Und wer nicht mitschwimmt geht unter.
Ein ganz klaren Beispiel dafür ist der Immobilienhai. Er hat einen ausgeprägten Jagdsinn (nach Immobilien) und auch die kleinen Fische haben neben ihm keine Chance. Aber sind wir wirklich alle Haie? Was ist mit den Baulöwen? Haben diese nicht sogar viel bessere Vorraussetzungen um im heutigen Raubtierkapitalismus zu gewinnen? Denn, wenn am Ende Immobilienhai und Baulöwe aufeinander treffen, dann kommt es nicht selten zum Hahnenkampf.
Aber gibt es überhaupt noch Baulöwen und Immobilienhaie, oder sind nicht gerade jetzt in der Finanzkrise all diese zu Pleitegeiern mutiert? Vielleicht ist gerade die arme Kirchenmaus im Anmarsch, ohne Kröten kann diese leider auch keine Schäfchen ins Trockene bringen. Ganz anders der Sparfuchs. Es ist klar, dass angesichts der heutigen Situation der Sparfuchs auch ein Schlaufuchs ist, denn zu den armen Hunden gehört er gewiss nicht.
Wenn man aber ganz genau hinschaut, wird man merken, dass die grösste Population die Schweine ausmachen. Wenn du also einem Ferkel begegnest, sei bloss vorsichtig. Denn man weiss nie, ob es zu einem armen Schwein oder einer geilen Sau heranwächst. Es soll sogar vorkommen, dass es zu einer Rampensau mutiert.
In den Grossstädten tingeln häufig Grossstadttieger durch die Nacht, auch der Schluckspecht ist zu dieser Tageszeit häufig in den Bars und Clubs aufzufinden. Meisst wird dieser dann von irgendeinem Beamtenschwein oder Bullen festgenommen. Fromme Lämmer und Angshasen bleiben da lieber zu Hause.
Nicht zu vergessen, die vielen Naschkatzen, Brillenschlangen, Lustmolche, Lackaffen, Hornochsen, dummen Gänse und miesen Ratten. Stammen wir also wirklich alle vom Hai ab? Na dann los, zeig dein wahres Gesicht und sei kein Frosch! (Mit der einzigen Ausnahme, du arbeitest als Wetterfrosch)

Erkenntnis der Woche: Schweizer stehen total auf alte Fahrräder, bei der Velomesse am Samstag haben sie sich wie die Geier auf diese alten Gurken geschmissen.


It seems that German language is quite obsessed with animals, so I found out, that there are more than a few word constelations and expressions which the Germans like to associate to some animal. Of course, this is difficult to translate into English, because than the expressions will lose its animalistic funniness. So, I decided to translate the expression into normal English, but provide you with the word for word translation in brackets.
In accordance with our professor, recent studies show that the human brain is very similar to the one of a shark. Even though the human being descends from the bony fishes - and it is well known that the shark counts to the cartilaginous fish - the shark is a distant relative to human being. By the way, cerebral nerves of sharks a still working in the human brain....
After some considerable thought, I came to the conclusion that the mentioned above isn't even that absurd. World is still full of hunters and hunted, the big ones eat the small ones. Who sees a chance just snaps it, like a fish its bait. Who doesn't go with the flow just drowns. Certainly, the best example for that is the property shark. He has a distinctive appreciation for hunting (for real estates) and small fish has no chance next to him. But are we really all sharks? What is with the building tycoon (building lion)? Don't they have even better pre-conditions to win in the predatory capitalism? Because in the end, when property sharks and building tycoons (building lions) meet, it will all end in a cockfight.
But are there still property sharks and building tycoons (building lions) in this world, are they not rather in bankruptcy (bankrupt vultures) considering the financial crisis? Maybe the (poor) church  mouse is just on its way, without peanuts (toads) it can't feather it's nest. A difference would be the saver (saving fox). And it is obvious, that the saving fox also is a clever guy (clever fox) given the current financial situation. He is definitely not a pilgarlic (poor dog).
But looking in more detail, one can realise that the broad population are just pigs. If you happen to see a piglet, be careful! One can never be sure whether it will grow into a poor sod or a cool sod. It may even happen that it mutates into a person who is hogging the spotlight (pig that likes to be on stage, stage pig).
In major cities metropolitan citizens (metropolitan tigers) normally have a great time at night, also boozers (drinking, primed woodpeckers) are frequently found at bars and clubs at that time of the day. Normally, they then are arrested by an officer (officer pig) or policeman (bull). Religious people (religious lambs) or sacredly cats (sacredly rabbits) better stay at home.
Not to forget the many sweet tooth (sweet cats), spectacled cobras, smoothies (varnished monkey), blockheads (idiotic ox), dumb Doras (dumb geese) and mean rats. So, do we really all descend from sharks? Well then, go on and show your real face and don't be a chicken!